10 Punkte Checkliste

1. Partnerschaft

Beachten Sie, dass eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Hörsystemen immer eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen HNO-Facharzt und Hörgeräte-Akustiker erfordert. Beide Berufe beruhen auf einer mehrjährigen qualifizierten und spezialisierten Fachausbildung.

2. Verordnung

Der HNO-Facharzt diagnostiziert die Art, den Grad und den Ort der Schwerhörigkeit.
Er berät über die therapeutischen Möglichkeiten. Wenn Hörsysteme erforderlich sind, stellt der Arzt die Verordnung für die Hörsystem-Versorgung aus. Damit haben Sie das Recht, einen Hörgeräte-Akustiker Ihrer Wahl aufzusuchen.

3. Analyse

Ihr Hörgeräte-Akustiker erhebt in einem ausführlichen Gespräch die Vorgeschichte der Hörminderung und klärt, welche Hörsituationen für Sie von besonderer Bedeutung sind. Er bestimmt die Kenndaten des Gehörs und ermittelt ein Ton- und Sprachaudiogramm

4. Auswahl

Ihr Hörgeräte-Akustiker trifft aus dem vielfältigen Marktangebot (zurzeit rund 1.700 Hörsysteme im Hilfsmittelkatalog) eine Vorauswahl mehrerer der für Sie in Frage kommenden Hörsysteme.

Diese werden auf Ihre audiometrischen Daten eingestellt, damit sie den Klang und die Leistungsmöglichkeiten der Hörsysteme vergleichen können (vergleichende Anpassung). Die akustischen und kosmetischen Vorzüge von Hinter-dem-Ohr- und Im-Ohr-Geräten werden Ihnen ebenso erläutert wie die technologische Besonderheiten und Möglichkeiten der unterschiedlichen Systeme.

5. Otoplastik

Der Hörgeräte-Akustiker nimmt einen Abdruck jedes Gehörgangs, um die Öhrpaßstücke (Otoplastiken) bzw. Schalen für Im-Ohr-Geräte anzufertigen.

Mit der perfekten Passform des Öhrpaßstücks steht und fällt die Qualität der Schallübertragung und des Tragekomforts.

6. vergleichende Anpassung

Bei der vergleichenden Anpassung wir das Übertragungsverhalten der verschiedenen Geräte mit modernsten multimedialen Systemen im Ohr getestet. Erst in der Tragesituation ist eine exakte Überprüfung und Einstellung der Hörsysteme möglich, da die individuelle Krümmung, Weite, Länge und Gewebebeschaffenheit des Gehörgangs die Übertragungs-Eigenschaften erheblich beeinflussen. Beim Vergleich spielt vor allem Ihr subjektiver Eindruck eine Rolle.

7. gleitende Anpassung

Ihr Hörgeräte-Akustiker wird bei der Anpassung sehr viel Zeit und Sorgfalt aufwenden und die Geräte im Laufe der Eingewöhnungszeit stufenweise an Ihre individuelle Hörgewohnheiten anpassen (gleitende Anpassung).

Das ist besonders bei einer längeren Hörentwöhnung wichtig, um Sie nicht mit den neu gewonnenen Höreindrücken zu überfordern. Oft ist auch ein Hörtraining erforderlich.

8. Anleitung

Ihr Hörgeräte-Akustiker wird Sie eingehend in die Handhabung, Bedienung und Pflege der Hörsysteme einweisen.

9. Überprüfung

Lassen Sie nach der Anpassung die Verbesserung Ihres Sprachverständnisses mit den Hörsystemen durch den HNO-Arzt überprüfen.

10. Service

Sie haben für die etwa fünf- bis siebenjährige Tragedauer der Geräte Anspruch auf eine umfassende Nachbetreuung durch Ihren gehörgeräte-Akustiker.
Dazu gehöre Serviceleistungen wie die Reinigung der Ohrpaßstücke, Batterie- und Schallschlauchwechsel, Nachbearbeitung und Erneuerung der Otoplastik, das Nachjustieren der Geräte sowie Beratung in Hörtaktik und Hörtraining.
Die meisten Serviceleistungen sind mit dem Preis der Hörsysteme abgegolten. Ihr Hörgeräte-Akustiker steht Ihnen darüber hinaus für viel Fragen rund um das Hören zur Verfügung (Lärmschutz, technisches Zubehör, Informationsmaterial, Tinnitusberatung etc.).

:: oben ::

homeHome

Über unsÜber uns

AktuellAktuell

FilialenFilialen

TinnitusTinnitus

HörgerätHörgeräte

HörtestHörtest

checkliste10 Punkte Checkliste

impressumImpressum

agbAGB

kontaktKontakt
Ihre Adresse für "gutes Hören"

In Wegberg:
Beecker Straße 54e
Tel.: 0 24 34 / 24 05 60

In Erkelenz:
Theodor - Heuss - Str.15
Tel.: 0 24 31 / 97 38 28
:: ©2005 Hörakustik Dröst / done by: WebPage | :: www.HalloHeinsberg.de